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“Willkommen im Viertel”

Ein Ur-Schwabe, ein türkischer Szene-Gastronom und ein Top-Architekt mit indonesischen Wurzeln. Es ist eine interessante Gesellschaft, die sich im Restaurant „Metzgerei“ zusammengefunden hat. Was sie verbindet? Die große Wertschätzung für den „Kiez“, den jeder der drei auf unterschiedliche Art liebt und aktiv mitgestaltet. Thema des Gesprächs: Der „Gesellschaftsentwurf Schwabstraße“ – und wohin er sich entwickelt.

Yilmaz Yogurtcu (49) gilt als Pionier und Wegbereiter der neuen Gastronomie in der Schwabstraße, wo er mit seiner Familie auch wohnt. Nach dem „Lumen“, das er mittlerweile abgegeben hat, etablierte er in einer ehemaligen Metzgerei das gleichnamige Restaurant am Bismarckplatz. Sein neustes Projekt, die Bar „Blau“, ist ebenfalls in der Schwabstraße.

Hadi Tandawardaja (41) gründete 2007 mit Tobias Bochmann das Stuttgarter Architekturbüro SOMAA. Auf seiner Mission, Orte der Identifikation und Kommunikation zu schaffen, bildet er mit Lokal-Betreiber Yogurtcu ein Duo bei der Entwicklung von neuer Gastronomie in der Schwabstraße – von der er großer Fan ist. Dennoch hat er 2016 seine Wohnung im Westen aufgegeben und lebt nun in Vaihingen.